Wie sicher ist mein Büro?

Neulich war ich auf einem kurzen Seminar, wo ein kurzer Überblick über IT-Sicherheit und potentielle Sicherheitslücken gegeben wurde, wo ich nicht schlecht gestaunt habe. Der Dozent war festangestellter IT-Spezialist, der aber zuvor als Agent provocateur Lücken in Netzwerken aufgespürt und der Firmenleitung mitgeteilt hat. Continue reading

Transparente Projektverfolgung mit EVM

Das “Earned Value Management” (EVM) ermöglicht, Projektfortschritte während des laufenden Projektes einheitlich zu messen und zu gewichten. Die Rolle des EVM als Controlling-Instrument gewinnt zunehmend im Projektgeschäft an Bedeutung. Der Beitrag beleuchtet EVM im Allgemeinen und wie EVM mit prima umgesetzt werden kann.

Der ANSI/EIA-748 Standard für Projektverfolgungen, der das EVM definiert, wurde ursprünglich vor allem in den USA genutzt. Im europäischen Raum wird dieser Standard zunehmend für die Vergabe von Projekten vorausgesetzt. EVM unterstützt die transparente Projektverfolgung und Kontrolle auf Grund des aktuellen Fertigungsstellungswertes einzelner Arbeiten.

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Originalartikel lesen: http://www.onlinepresse.info/node/2569083

Unechtes in Funk und Fernsehen

Es ist unglaublich wie viel uns Konsumenten an falschen, unechten oder einfach nur nicht richtigem vorgesetzt wird. RTL traktiert uns beispielsweise mit Live-Übertragungen aus dem Dschungelcamp, wo Prominente, die nicht prominent sind, von hysterisch wie auf Koks vorgeführt werden. Wer braucht das? Wer will das sehen? Niemand. Das Gleiche gilt für Deutschland sucht den Superstar, kurz DSDS. Dort singen mehr oder weniger talentierte Jugendliche um den großen Preis, der aus einem von Dieter Bohlen verfassten Lied mit Platz 1-Garantie und sofortigem Vergessen besteht. Auch da stelle ich die Frage in den Raum: wer will das sehen? Wer will beobachten, wie Leute ohne größere Bühnenerfahrung vorgeführt werden, wie sie sich anstrengen und wie sie scheitern? Dazu dann noch mehr oder weniger rührselige Homestories mit kaputten Elternhäusern, Hartz 4-Schicksalen und sonstigem Flenn-sicherem Beiwerk. Dieser Müll wird dann auch noch großflächig in der Bild-Zeitung kommuniziert, sodass man selbst bei Desinteresse beim Vorbeilaufen am Kiosk die eine oder andere Headline davon aufschnappen muß. Wer will das wissen?
Falsche Promis turnen im australischen Dschungel herum. Falsche Promis verkaufen ihre Schicksalsstory für 30 Silberlinge an die Bild, nur um überhaupt mal wieder auf die Titelseite zu kommen. Falsche Meinungsmache durch Populistische Statements wie “Wir haben die Schnauze voll” oder so. Ohne den journalistischen Hintergrund bringt das alles nichts. Genauso wie die Leute, die noch immer vor der EZB in Frankfurt am Main campieren. Die haben offenbar noch immer nicht verstanden, dass sie eigentlich gegen die falsche Bank demonstrieren.
Es ist was faul in fieser Zeit, wenn die breite Masse die Zusammenhänge nicht verstehen und lieber von falschen Promis hört als zu versuchen zu kapieren, was wie mit wem zusammen hängt.

Verträge sind zum vertragen da

Neulich, als ich die neueste Ausgabe der Fußballzeitschrift 11 Freunde aus dem Briefkasten holte, las ich zum ersten Mal mit einiger Aufmerksamkeit das, was auf dem Adresszettel sonst noch draufstand. Dort hieß es, die Zeitschrift sei “mit einer umweltverträglichen Polyethylenfolie verpackt”. Interessante Formulierung, dachte ich mir. Die Folie ist also umweltverträglich, sie verträgt sich mit der Umwelt.
Die Amerikaner haben Atomraketen, die Nordkoreaner wohl auch. Irgendwie vertragen sich beide Seiten trotz der latenten Bedrohung. Der Schleicher auf der linken Spur nimmt sein Recht wahr, auf der linken Spur zu schleichen und wird mit Blinker links und Lichthupe traktiert. Nur weil er nicht gleich zur Knarregreift, spricht man da auch von “vertragen”? Ich hatte bislang immer angenommen, dass sich Kunststoffe per se nicht mit der Umwelt vertragen, eben weil Kunststoffe sehr schwer abzubauen sind und deshalb eher unverträglich sind. Also wie ein Stein im Umweltmagen liegen und nicht verdaut werden können. Fragt sich nur, wann jemand den Kräuterschnaps für Kunststoffe erfindet.
Die Formulierung umweltverträglich halte ich für irreführend, weil sie etwas suggeriert, was zwar unter Laborbedingungen funktionieren mag, aber der breiten Öffentlichkeit nicht zu vermitteln ist. Wurde diedoch über Jahre dahin gehend indoktriniert, dass Kunststoffe “böse” sind und allesamt das Klima kaputt machen. Allenfalls als Rohstoff und Sammelobjekt für Leute mit Faible für fünf oder mehr Abfalleimer erfreulich.
Da haben die Sprachpanscher wieder ganze Arbeit geleistet.